MdB Günter Baumann besucht HERR-BERGE

„Ich lade Sie zu einem Spaziergang in die Karibik ein“, so empfing Vorstandsvorsitzender Joachim Böhm den Politiker am 7. Februar in der HERR-BERGE. Sollte diese Einladung Erstaunen bei Günter Baumann erzeugt haben, ließ er es sich nicht anmerken. Der Sinn des Karibik-Besuches erschloss sich rasch.

Nicht nur die imposanten Großraumaquarien in den Aufenthaltsräumen erzeugen das Flair, sondern auch die farbenfrohe Gestaltung im gesamten Bereich der HERR-BERGE.

Günter Baumann wurde von unserem Bürgermeister Wolfgang Leonhardt sowie den Vorstandmitgliedern Karin Hagert und Thomas Scheffler begleitet. Joachim Böhm war sichtlich stolz, dass Herzstück von Burkhardtsgrün zu präsentieren. Viel getan hat sich allemal. Neben 76 Vollzeitpflegeplätzen und 16 Tagespflegeplätzen sind die Mitarbeiter der HERR-BERGE im ambulanten Pflegedienst unterwegs.

Der moderne Bereich der Gemeinschaftspraxis Ergotherapie und Physiotherapie wurde erst im vergangenen Jahr so in dieser Form seiner Bestimmung übergeben. Günter Baumann war begeistert, vor allem auch davon, dass diese Einrichtung für die Öffentlichkeit nutzbar ist.
Er schaute sich weiterhin den Werkraum an, erfuhr von Aktionen wie Babyschwimmen und organisierten Einkaufsfahrten. Begeistert war er zudem von der modernen Heizungsanlage. Die durch Blockheizkraftwerke produzierte Energie wird zum Eigenbedarf genutzt.
Das Bild einer modernen multifunktionalen Einrichtung rundete sich für den Bundestagsabgeordneten ab, als Joachim Böhm ihn durch die Anlagen für Feriengäste führte. 80 Plätze stehen zur Verfügung. Die Besucher erwartet für ihren Aufenthalt ein wahres Sorglospaket. Sportliche Betätigungen sind ebenso möglich wie der Saunagang, die Grillplatznutzung und vieles mehr.

Die abschließende Gesprächsrunde brachte allerdings dann auch Sorgen auf den Tisch. Mit Erstaunen musste Baumann zur Kenntnis nehmen, dass die HERR-BERGE im Bereich Ausbildung und im Angestelltenverhältnis nicht mit willigen Arbeitskräften überschüttet wird. Dass der Job noch attraktiver werden muss, steht außer Frage. Die Betriebsatmosphäre und Sozialleistungen wären top, so Joachim Böhm. Allerdings hält es qualifizierte Kräfte und Ausbildungssuchende kaum im ländlichen Raum.
Baumann informierte sich zudem über die Auswirkungen der neuen Gesetze zur Pflege und über geplante Veränderungen im Ausbildungsbereich.