Aktuelle Informationen zum Coronavirus erhalten Sie auf den folgenden Seiten:

Die Informationsseite des Freistaates Sachsen finden Sie hier: www.coronavirus.sachsen.de

Der Link zum Robert-Koch-Institut: www.rki.de

Informationen des Landratsamtes: www.erzgebirgskreis.de

Zusammenstellung der Infoquellen der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH www.wfe-erzgebirge.de

Informationen des Landestourismusverbandes Sachsen: https://www.ltv-sachsen.de

Stiller Protest gegen KITA- und Schulschließung in Zschorlau

Zu mehreren Protestaktionen kam es am 21. März in verschiedenen Orten des Erzgebirgskreises. Familien machten auf sich aufmerksam, indem sie Kinderschuhe und Plakate an Rathaustüren platzierten. Es war ein stummer Protest gegen die coronabedingten erneuten KITA- und Schulschließungen im Landkreis.


Bürgermeister Wolfgang Leonhardt nimmt diese Art von Protest sehr ernst. Er hatte mit seinen Amtskollegen bereits am 12. März einen offenen Brief, der auf politischer Ebene bundesweite für Aufmerksamkeit gesorgt hat, an den Ministerpräsidenten von Sachsen Michael Kretschmer geschickt. Inhaltlich ging es dabei unter anderem um das Offenhalten der Schulen und KITAS bis Ostern. Aus nachvollziehbaren Gründen wurde dem nicht entsprochen. Am Montag nach der Protestaktion setzten sich die Bürgermeister des Landkreises per Videoschalte zusammen. Sie beschlossen dabei ein einheitliches Vorgehen. Sie waren sich einig, dass die Unmutsbekunden durchaus ihre Berechtigung haben. Allerdings sind für die Bürgermeister eben einige Dinge nicht eigenständig händelbar. Priorität im weiteren Vorgehen der Ortschefs in Verbindung mit dem Land Sachsen ist die Forderung, dass nach den Osterferien ein schlüssiger Plan für die Öffnung der KITAS und Schulen vorliegen muss. Dazu bedarf es bei den zuständigen Ämtern ein wesentlich höheres Maß an Flexibilität und die konkrete Abwägung, in welchem Gebiet nach Einhaltung der Hygienevorschriften einer differenzierten Öffnung nichts im Wege steht.
Die in ein Paket verpackten Plakate der Protestaktion sind von allen betroffenen Kommunen des Erzgebirgskreises mittlerweile durch ein Mitglied des Landtages an die Staatsregierung übergeben worden. 

Fotos: Gemeindeverwaltung