Ostern lockt Menschen in die Wälder


Forstbezirk Eibenstock gibt Ausflugstipps für einen gelungenen Waldbesuch und bittet um umsichtiges Verhalten im Wald
Ein Waldbesuch ist immer ein besonderes Erlebnis. Gerade in diesen Zeiten entdecken viele Menschen die Wälder vor der Haustür neu. Wer jetzt im Frühjahr die heimischen Wälder möglichst ohne Einschränkungen erkunden möchte, findet dazu einige ausgewählte Ausflugstipps von Sachsenforst in die sächsischen Staatswälder im Internet. Auch im Forstbezirk Eibenstock können Besucher vielfältige und wunderschöne Wälder entdecken.
Zum Beispiel wäre der Talsperrenrundweg in Sosa mit der Bergmischwaldrunde oder der Lehrpfad am Vogtlandsee zu nennen. An allen aufgelisteten Ausflugszielen des Forstbezirk Eibenstock gibt es großräumige Parkmöglichkeiten.


Es sein hier nochmal darauf hingewiesen, dass nach den letzten Diebstählen von Waldmöbeln der Forstbezirk Eibenstock geeignete Maßnahmen getroffen hat, um die Bänke orten und verfolgen zu können. Die Internetseite mit den Ausflugstipps kann unter diesem Link aufgerufen werden: www.sbs.sachsen.de/ausflugstipps-fuer-den-saechsischen-staatswald-29530.html. Gefahren durch abgestorbene Bäume und Kronenteile Bei einem Waldbesuch ist aber auch Umsicht und Vorsicht geboten. Grundsätzlich betritt jeder den Wald auf eigene Gefahr. Waldbesucher müssen mit Gefahren rechnen, die durch natürliche Prozesse im Wald entstehen können. Durch die massiven Waldschäden der vergangenen Jahre sind unter anderem abgestorbene Bäume oder Äste derzeit häufiger in den Wäldern zu finden. Diese können unerwartet umfallen oder abbrechen. Eine Kontrolle der Waldbäume und die Beseitigung der Gefahren erfolgt in der Regel nur entlang öffentlich gewidmeter Straßen oder an besonderen Punkten, wie zum Beispiel Sitzbänken, Rastplätzen oder Schutzhütten. Der normale Waldweg unterliegt solchen intensiven Kontrollen nicht.
Abgestorbene Bäume und Kronenteile verbleiben im Wald, sofern sie keine Gefahren für Waldarbeiter und Förster bei der täglichen Arbeit darstellen. Als Totholz schaffen sie wertvolle Lebensräume insbesondere für bedrohte und seltene Tierarten. Bei der Waldpflege und der Sanierung der Waldschäden müssen einzelne Waldwege zeitweise zum Schutz für Waldbesucher gesperrt werden. Die Sperrungen sind für Waldbesucher nicht erfreulich, aber unbedingt notwendig – denn Waldarbeiten können lebensgefährlich sein. Sperrungen sollten von Waldbesuchern zum eigenen Schutz unter keinen Umständen missachtet werden. Waldbesucher werden gebeten, die angezeigten Umgehungen zu nutzen. Werden Waldwege im Zuge der Waldarbeiten verschmutzt oder beschädigt, werden diese nach Beendigung der Maßnahme so schnell wie möglich beseitigt. Bei allem erforderlichen Technikeinsatz treffen die Förster stets Vorkehrungen zum Schutz des Bodens und der Waldwege. Wie verhalte ich mich im Wald richtig?
Für einen gelungenen und naturverträglichen Waldbesuch sind folgende weitere Hinweise zu beachten:
 Der Wald ist gleichzeitig Lebensraum für eine vielgestaltige Tier- und Pflanzenwelt. Daher sollten sich Waldbesucher achtsam verhalten.
 Die Einfahrt zu Wäldern darf auf keinen Fall zugeparkt werden. Rettungsfahrzeuge und Forstbetriebsmaschinen müssen freie Zufahrt haben.
 Im Wald und in dessen Nähe gilt ein striktes Rauchverbot, auch offenes Feuer ist verboten.
 Bei sehr stürmischem Wetter sollte man wegen der Gefahr durch herabstürzende Äste oder umfallende Bäume auf einen Waldbesuch verzichten.
 Ein großes Netz an Wanderwegen ermöglicht vielseitige Touren, ohne die Wege verlassen zu müssen. Dadurch wird eine Beunruhigung der Wildtiere vermieden. Aus demselben Grund sollten Waldbesucher darauf achten, dass Hunde in ihrer Sichtweite bleiben bzw. an der Leine geführt werden.
 Der Wald dient vielen zur Erholung. Lärm und laute Geräusche sind hier störend – auch für die im Wald lebenden Tiere. Gegenseitige Rücksichtnahme ist hier gefordert.
 Picknicken im Wald ist ein besonderes Erlebnis. Den eigenen Müll wieder mit zunehmen ist selbstverständlich, um den Naturgenuss auch künftig zu erhalten.


Abbildung 1: Sitzgruppe aus dem Forstbezirk Eibenstock (Foto: Michael Pfalz)